Das Team der Therapie

Therapie

Der Träger des Therapeutischen Dienstes ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Die therapeutischen Leistungen werden durch Abrechnung mit den Krankenkassen teilweise refinanziert.

Die Voraussetzung für die Durchführung und Abrechnung der therapeutischen Leistungen sind ärztliche Verordnungen niedergelassener Fach- und Hausärzte. So arbeiten die Therapeutinnen genau wie ihre Kolleginnen und Kollegen in den freiberuflichen Praxen nach ärztlicher Diagnose und Verordnung. Physiotherapeutische und ergotherapeutische Behandlungen sind neben der sonderpädagogischen Förderung körperbehinderter Kinder und Jugendlicher ein fester Bestandteil der LWL-Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung.
In Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und den Eltern erfolgt eine ganzheitliche Förderung der Schülerinnen und Schüler.
Die therapeutischen Behandlungen (Einzel- und Gruppenbehandlung) dienen dazu, die körperliche und geistige Entwicklung sowie die Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler zu fördern und weiter zu entwickeln. In vielen Fällen wird hierdurch lernen erst ermöglicht.
Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes ist das übergreifende Ziel der physiotherapeutischen und ergotherapeutischen Behandlung, den Schülerinnen und Schülern Hilfen zur größtmöglichen Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit in ihrem Alltag anbieten zu können. Im interdisziplinären Team und in Zusammenarbeit mit den Eltern werden mit jedem Kind konkrete Förderziele vereinbart. Die Lebenssituation des einzelnen Schülers wird genau betrachtet, um die individuellen Bedürfnisse berücksichtigen zu können und daraus Angebote für funktionelle Alltagsaktivitäten zu machen.
Die Therapie ist in den schulischen Tagesablauf integriert. Die Therapiestunden finden parallel zum Unterricht in den Klassen nach einem zwischen Lehrern und Therapeutinnen abgestimmten Wochenplan statt.


Informationen zur Galileo-Vibrationstherapie

 

 

Das Galileo ist ein Therapiegerät zur hocheffektiven Muskelstimulation.

Das Funktionsprinzip beruht auf dem natürlichen Bewegungsablauf des Menschen wie beim Gehen.

Das patentierte System arbeitet aufgrund seiner seitenwechselnden Bewegungsform wie eine Wippe mit veränderbarer Amplitude und Frequenz, wodurch ein Bewegungsmuster ähnlich dem menschlichen Gang automatisch stimuliert wird. Der Körper reagiert nicht willentlich, sondern reflexgesteuert mit Muskelkontraktionen im Bereich der Extremitäten und des Rumpfes. Die Trainingsfrequenz wird auf das individuelle Behandlungsziel  abgestimmt und ist damit bestimmend für die Häufigkeit der Kontraktionszyklen der Muskulatur.

Das Vibrationstraining auf dem Galileo kann bei Kindern folgende Zielsetzungen unterstützen:

  • Erhaltung der Gehfähigkeit
  • Erweiterung der Gehstrecke
  • Allgemeine Kraft- und Ausdauersteigerung
  • Verbesserung der Haltungskontrolle, z.B. als Voraussetzung für Konzentration, feinmotorische Leistungen der Hände, zum selbständigen Rollstuhlfahren…….
  • Gleichgewichts- und Koordinationsschulung
  • Osteoporoseprävention
  • Regulierung der Muskelspannung
  • Schulung der Körperwahrnehmung
  • Voraussetzungen schaffen um trotz Behinderung eine größtmögliche Selbständigkeit zu ermöglichen!

Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht mich anzurufen!

Alexandra Krug

- ltd. Therapeutin-

 


Therapieleitung

Therapieleitung

Alexandra Krug

Tel: 02 37 2 / 90 63-444

Fax: 02 37 2 / 90 63-476